AOZ Flensburg
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AOZ
Ambulantes Operationszentrum
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24944 Flensburg
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Schonende gynäkologische Eingriffe mit der „Schlüsselloch-Chirurgie“
Nur geringe Belastung durch kleinste Schnitte


Viele gynäkologische Eingriffe können heute problemlos und mit ausreichender Sicherheit ambulant vorgenommen werden wie etwa kleinere Operationen an Brust, Gebärmutter, Eierstöcken oder Harnblase, ebenso operative Therapien bei Unterbauchbeschwerden, Blutungsstörungen und Fehlgeburten. Mit Hilfe mikroinvasiver Techniken („Schlüsselloch-Chirurgie") können größere Operationen, insbesondere Bauchschnitte somit vermieden werden.

Bei einer Gebärmutterausschabung (Abrasio, Kürettage) oder bei einer Gewebsentnahme aus dem Gebärmutterhals nutzt man den „natürlichen“ Zugangsweg zum Gebärmutterhals und der Gebärmutterhöhle über die Scheide. Die Ausschabung der Gebärmutter und damit die Entfernung der Gebärmutterschleimhaut gehört in der Gynäkologie zu den Routineeingriffen. Sie wird entweder aus diagnostischen Gründen z.B. bei Blutungsstörungen und Fehlgeburten oder auch therapeutisch z.B. bei verstärkten oder verlängerten Regelblutungen vorgenommen. Der Eingriff wird in der Regel in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt.

Aber auch bei Eingriffen im Bauchraum ist nicht immer unbedingt ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus erforderlich. Gerade in der Gynäkologie wird zunehmend für Diagnostik und Therapie die Bauchspiegelung (Laparoskopie) angewendet. Dabei wird durch einen sehr kleinen Schnitt ein optisches Instrument mit Lichtquelle und aufgesetzter Kamera in den Bauchraum eingeführt. Durch Spezialinstrumente besteht auch die Möglichkeit, Proben für die feingewebliche oder mikrobiologische Untersuchung zu entnehmen.

Schonende gynäkologische Eingriffe

Eingesetzt wird die Laparoskopie zum Beispiel bei der Entfernung von

  • gutartigen Gebärmutterknoten (Myomen)
  • gutartigen flüssigkeitsgefüllten Hohlkörpern (Zysten) an den Eierstöcken
  • im Bauchraum versprengten Gebärmutterschleimhaut-Inseln (Endometriose)
  • Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaften, bei denen sich das befruchtete Ei im Eileiter statt in der Gebärmutter eingenistet hat
  • sowie bei der Durchtrennung der Eileiter.

Die Gebärmutterspiegelung ist eine an sich harmlose Untersuchung, die jedoch von den meisten Patientinnen als unangenehm empfunden wird. Aus diesem Grund führen wir die ambulante Operation im AOZ unter Vollnarkose durch. Ihr Gynäkologe führt ein Endoskop mit einer kleinen Kamera durch den Muttermund in die Gebärmutteröffnung ein. Das Endoskop kann Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut sehr deutlich darstellen. Auch Myome oder Formen von Krebs können durch eine Gebärmutterspiegelung diagnostiziert werden.

Als erfahrene Anästhesisten stehen wir Ihrem Gynäkologen für Ihre schonende Narkose bei allen notwendigen Eingriffen zur Seite.

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